Ausstellung
5. November bis 17. Dezember, 9.00Uhr bis 18.00Uhr
Dataport Altenholz, Foyer
Altenholzer Str. 10-14, 24161 Altenholz
Zu sehen sind Arbeiten von:
Joachim Andrae, Johannes Maria Bienemann, Wolfgang Buchholz, Maria Bussert, Annette Cords,
Imme Feldmann, Annemarie Frormann, Uta Hoepner-Neutze,
Elmar Jacob, Karin Mohrdieck,
Margrit Niemann, Marion Otto-Quoos, Monika Rathlev, Peter Rathmann, Anke Richter.Teubler, Thomas Römhild,
Richard Scheffler,
Bernhard Schwichtenberg, Angela Sellschopp, Gabriele Sievers, Evelyn Steinmetz,
Andreas Trabitzsch, Susan Walke
Fata Morgana
Die Fata Morgana ist eine atmosphärische Erscheinung,
die durch Brechung von Lichtstrahlen virtuelle
Landschaften entstehen Iässt. Wo extreme
Unterschiede zwischen Luftschichten herrschen
– in der Wüste, über dem Polarmeer, über heißem
Asphalt – kommt es zu diesen horizontalen Phantasiegebilden,
die entfernte Inseln oder Wasserflächen
vortäuschen, die Gegenstände auf den Kopf
stellen oder in der Luft schweben lassen.
Namensgeberin dieses Phänomens ist die Fee
Morgana (italienisch Fata Morgana), die in der
Sage als Halbschwester von König Artus und als
Schülerin des Zauberers Merlin erwähnt wird. Sie
ist die Herrin der Insel Avalon, welche mit Sizilien
gleichgesetzt wird. In der Straße von Messina
kommt es an den senkrechten Felswänden bei
starker Sonneneinstrahlung oft zu phantastischen
Luftspiegelungen, die Säulen, Mauern und ausgedehnte
Paläste hervorzaubern, die als die Paläste
der Fee Morgana bezeichnet wurden.
Seit Homer haben diese Erscheinungen immer
wieder Schriftsteller und Bildende Künstler fasziniert
und zur Darstellung angeregt. Das Visionäre
und Phantastische der Fata Morgana, der ungeheure
Reichtum von Farben und Formen, das
Ununterscheidbare von Täuschung und Realität
und das geheimnisvolle Verschwinden der Fata
Morgana, wenn man sich nähert, lassen dem
Künstler und dem Betrachter viel Raum für die
Projektion von eigenen Wunschvorstellungen.
|